Violine & Klavier Programme

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Violine & Klavier.

Die erste Sonate, die Ulf Schneider und Stephan Imorde zusammen spielten, war eine von Wolfgang Amadeus Mozart. Durch ein konsequent-dialoghaftes und rhetorisch-wachsames Duo-Spiels ist eine langjährige künstlerische Partnerschaft und Freundschaft entstanden, in deren Mittelpunkt immer wieder das Werk Mozarts und Robert Schumanns aber auch eines Leos Janaceks rückt. Wolfram Goertz schrieb jüngst über die neu erschienen CD mit Werken von Mozart:

Sechs Variationen über „Hélas, jài perdu mon amant“ mit dem Geiger Ulf Schneider und dem Pianisten Stephan Imorde, die beim WDR in Köln entstand, bezaubert durch das kollegiale Einvernehmen zweier hochrangiger Musiker, durch ein tiefes Verständnis von Mozarts Plänen. Im Booklet berichten beide Künstler, sie hätten diese Musik als Mozarts „Spielwiese“ begriffen – und genau das hört man hier auch. Beschwingt. Zauberhaft. Beseelt.

Zusammenspiel nicht als zufällige Gleichzeitigkeit, sondern als erlebte Auseinandersatzung mit dem Gegenüber, mit der Stimme des Anderen, die auch Reibung und manchmal sogar Verlust aber immer auch Gewinn bedeutet, formulieren die beiden als großes Anliegen ihrer gemeinsamen Arbeit. Dieser Prozess begleitet sie inzwischen seit mehr als zwanzig Jahren und birgt noch immer Überraschungen in sich. Sie setzen sich immer wieder mit wenig gespielten Werken und Komponisten auseinander, wie den Werken der spanischen Komponistin Pauline Viardot-Garcia, entdecken neu Bezüge bei Louis Spohr oder Ferruccio Busoni und laden interessante Partner ein, erweitern ihre Besetzung zum Klarinetten- oder Horn-Trio und spielen Programme mit Sängern.

Neben dem klassischen Repertoires aus dem deutschsprachigen Raum, behauptet sich französische und spanische Musik im Repertoire der beiden. Komponisten wie Gabriel Fauré, César Franck, Claude Debussy aber auch Manuel de Falla, oder Enrique Granados stehen oft auf deren Programmen.